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Sonntag, 21.10.2018

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Taufe

In der Taufe geben wir uns sichtbar in die Hand Gottes. „Du gehörst zu Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen“, so spricht die Pfarrerin oder der Pfarrer den Täufling an und zeichnet ihm/ihr mit dem Finger ein Kreuz auf die Stirn.

Wenn der Täufling noch ein kleines Kind ist, geben ihn die Eltern danach in die Arme einer Patin oder eines Paten, die in diesem Moment für Gott selbst stehen. Auf ihrem Arm wird das Kind „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ getauft und dabei drei Mal mit Wasser übergossen.

Jeder Täufling erhält einen Taufspruch* (Auswahl siehe unten) und bekommt eine Taufkerze geschenkt, und manchmal legen ihm die Eltern auch ein weißes Kleid über.

Alle kleinen und großen Handlungen in der Taufe weisen auf dasselbe: Gott schließt in der Taufe mit uns einen Bund. Er verspricht, uns in allem, was kommt, zur Seite zu stehen. Als erwachsene Täuflinge versprechen wir unsererseits an Gott festzuhalten.

Wird ein Kind getauft, tun das die Eltern, Patinnen und Paten an seiner/ihrer Statt. Mit der Taufe werden wir Mitglieder der Kirche; sie ist die Gemeinschaft der Getauften. Wir möchten füreinander da sein und tun, was wir als den Willen Gottes erkannt haben.

Ein Kind kann getauft werden, wenn mindestens ein Elternteil und mindestens ein Pate oder eine Patin der evangelischen Kirche angehört.

Darüber hinaus kann jede und jeder getauft werden, die/der mindestens 14 Jahre alt ist und aus eigenem freien Willen die Taufe wünscht.

Die Taufe findet in unserer Stephanus-Kirche im Gemeinde-Gottesdienst statt.

Pfarrerin/Pfarrer und die Taufeltern bzw. die Täuflinge bereiten die Taufe zusammen vor. Eigene Ideen und Wünsche der Familien zur Gestaltung der Taufe sind uns willkommen. Gerne können die Patinnen und Paten zum Taufgespräch dazu kommen.

Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. (Mk. 1 9-11)